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Unser Hausgemeinschaftsmodell

Gemeinsames Wohnen und Leben

Gemeinsam wohnen und (er)leben – die Stationäre Hausgemeinschaft

Das Essen dampft. Der Geruch von frischen Gemüse, und Reis füllt den geräumigen Wohn- und Essbereich. Um den Tisch sitzen acht vergnügte und zufriedene Senioren. Denn was da auf dem Tisch steht, haben sie selbst mit gekocht. Und vor allem selbst bestimmt. Nach der Mittagsruhe steht ein Ausflug auf einen Aussichtsberg der Region auf dem Programm, worauf sich die Bewohner bereits
besonders freuen.

Die Rede ist von einer in unseren Wohnbereich St. Klara 1 integrierte stationäre Hausgemeinschaft. Acht Senioren wohnen und leben hier gemeinsam. Die Betonung liegt dabei auf „gemeinsam".
Ziel des Hausgemeinschaftsmodells ist es, soweit wie möglich, die Normalität des Alltags zu erhalten und zu fördern. Nicht die Pflege, sondern der gemeinsam gestaltete Alltag steht hier im Vordergrund. So sollen die Bewohner selber (mit)kochen, sich bei der Wäscheversorgung und der Hausreinigung beteiligen. Das Pflegeheim als Institution mit zentraler Versorgung soll in den Hintergrund treten.

Die Idee eines Haus- oder Wohngemeinschaftsmodells ist nicht neu. Schon seit geraumer Zeit beschäftigt sich der Alten- und Pflegebereich mit solchen Überlegungen. Diese Überlegungen wurzeln insgesamt in einem Paradigmenwechsel in der Altenpflege. Mehr und mehr setzt sich nämlich die Erkenntnis durch, dass (Alten-)Pflegeeinrichtungen sich zunehmend von dem „Krankenhaus-Image„ lösen müssen. Im Klartext bedeutet das: weg von den Krankensälen der 50er Jahre, bei denen ein Bett am anderen stand. Hin zu einer wohnlichen und privaten, möglichst der Normalität entsprechenden Atmosphäre. Weg von der Vorstellung, dass die zu pflegende Person ein „Patient„ ist und hin zu der Erkenntnis, dass es sich um Bewohner handelt, die in dem Pflegeheim wohnen und leben. Ein möglicher Weg in der Zukunft führt daher weg, von einer zentralen und standardisierten Betreuung durch die „Einrichtung„ und hin zu einer dezentralen, persönlichen und individuellen Betreuung.

In unserer stationären Hausgemeinschaft werden gemeinsame Aktivitäten mit den Pflege- und Präsenzkräften geplant und durchgeführt. Die Bestimmung der Bewohner über ihren Tagesablauf, das Essen und die Beschäftigung steht im Vordergrund. Das Pflegeheim als Institution mit zentraler Versorgung tritt dabei in den Hintergrund. Daher umfasst die Hausgemeinschaft etwa 10 Personen – also eine überschaubare Gruppengröße. So können auch Komponenten des Essens in der Wohnküche selber zubereitet werden und die täglichen Beschäftigungs- und Unterhaltungsmöglichkeiten von den Bewohnern mitgestaltet werden.

Für wen ist die Hausgemeinschaft geeignet?

Diese Wohnform im Altenzentrum St. Elisabeth eignet sich für ältere Menschen, die nicht pflegebedürftiger als Pflegestufe 2 sind.

Sie sollten über Kompetenzen im geistigen und körperlichen Bereich verfügen, die ein gemeinsames Schaffen im hauswirtschaftlichen Bereich und gemeinsame Aktivitäten ermöglichen.
Die Priorität des Pflegebedürftigen liegt dabei auf der Normalität des Alltags, der Pflegebetrieb soll in den Hintergrund rücken.

Für nähere Informationen sprechen Sie uns einfach an:

07161 / 8006 - 215
Julia Liebert
Kundenberatung

j.liebert@altenzentrum-eislingen.de